Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 6

Nach einem Tag Pause ging es heute auf die sechste Etappe des Thurgauer Rundwanderwegs. Trotz widriger Umstände (es hat in strömen geregnet als wir aufgestanden sind) sind wir voller Elan in den Tag gestartet. Ein bisschen Regen kann Frauchen und mich doch nicht von unseren Plänen abhalten. Unsere letzte Etappe hatte am Mittwoch in Siegershausen geendet und wir sind heute wieder dahin gereist. Unsere Etappe 6 führt von Siegershausen nach Ermatingen und beinhaltet die offizellen Etappen 17 und 18.

Als wir von Zuhause zum Bahnhof spaziert sind, sind wir schon mal so richtig verregnet worden. Ein toller Start in unseren Wandertag. Frauchen und ich haben uns vorsorglich mit ordentlich Regenausrüstung ausgestattet und sind soweit recht trocken im Zug gelandet. Als wir am Ende der Zugfahrt in Siegershausen ausgestiegen sind, war vom Regen nicht mehr viel zu sehen und wir konnten trockenen Fusses mit der Wanderung beginnen. Zur Sicherheit haben wir unser Regenzeug mal noch anbehalten.

Bis Kreuzlingen sind wir ganz ohne Regen gewandert. Dort wurden wir dann kurz verregnet und danach hat sich sogar die Sonne gezeigt.

Während der Wanderung sind wir auf zwei ganz ältere Bauten gestossen. Zum einen sind wir einem Bunker aus dem Festungsgürtel Kreuzlingen begegnet, der im zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Zum anderen haben wir die Ruine Castell besucht, die praktisch auf dem Weg lag und einen sensationellen Aussichtsturm besitzt.

Und ganz viel Damwild haben wir gesehen. Frauchen musste umbedingt ganz viele Fotos schiessen. Mich haben die Tiere ganz und gar nicht interessiert.

Auf den letzen Metern / 20 Minuten wurden wir dann nochmals so richtig verregnet. Mehr Wasser hätte kaum gleichzeitig vom Himmel fallen können. Frauchen und ich waren bis auf die Haut durchnässt (unser Regenzeug hatten wir in der Ruine Castell eingepackt). Zum Glück hatte Frauchen für mich eine trockene Softshell Jacke mitgenommen, die ich auf dem Heimweg anziehen konnte. Damit hatte ich gar nicht kalt und konnte gemütlich im Zug schlafen. Frauchen hat es nicht so warm getroffen. Sie hatte ziemlich kalt in ihren nassen Sachen. Ich hätte ihr gerne meine warme Jacke abgegeben… sie wollte aber nicht.

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 5

Der heutige Tag auf dem Thurgauer Rundwanderweg stand ganz im Zeichen des Regens. Unsere letzte Etappe hatte gestern (bei traumhaftem Sonnenschein) in Romanshorn geendet und wir sind heute dort gestartet. Unsere Etappe 5 führt von Romanshorn nach Siegershausen und beinhaltet die offizellen Etappen 15 und 16.

Es hat geregnet und geregnet und geregnet und geregnet und … Frauchen und ich waren noch etwas fuss- und pfotenlahm von den letzen zwei Tagen und damit hatten wir etwas Startschwierigkeiten. Es hat etwas gedauert bis wir voller Elan die verregnete Seesicht genossen.

Irgendwie hat das Regenwetter ziemlich Müde gemacht.

Ein ganz, ganz süsses Strandhäuschen haben wir auf einem der diversen Seewege getroffen.

In Altnau haben wir den ersten ausgewiesen Hundestrand gesehen. Ein ganz, ganz kleines Stücken vom Bodensee soll für uns Hunde sein? Etwas unfair wie ich finde. In Arbon und Romanshorn gab es die viel schöneren Badeplätze.

Ab Altnau haben wir dann den See verlassen und sind etwas ins „Hinterland“ gewandert. Dabei haben wir dieses liebevolle Schild gesehen. Zum Glück musste ich da nicht hin.

Den letzten Teil von Altnau nach Siegershausen ging es durch grüne Felder und kleine Wälder.

Die Hälfte des Rundwanderwegs (ca. 100 Kilometer) haben wir geschafft 🙂

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 4

Heute ging es bereits weiter auf dem Thurgauer Rundwanderweg. Das Wetter hat uns angelacht und wir sind voller Freude in den Tag gestartet. Unsere letzte Etappe hatte gestern in Amriswil geendet und wir sind heute dort gestartet. Unsere Etappe 4 führt von Amriswil nach Romanshorn und beinhaltet die offizellen Etappen 12, 13 und 14.

Heute war keine Spur von Regen zu sehen und wir haben das sehr genossen.

Die heutige Etappe hat eindrücklich gezeigt wie und wie viel Obst und Beeren im Thurgau angebaut werden. Anhand der Menge der Früchte scheint es ein sehr gutes Jahr für die Bauern zu sein.

Neben dem Wandern haben wir natürlich ein paar kleine Pausen genossen.

Die grosse Mittagspause in Arbon haben wir zusammen mit Herrchen und Cookie verbracht (schön habt ihr uns besucht). Wir sind alle in unser Lieblings-Hotel, das wir noch von Tag 3 und 4 unserer Wanderung ins Rheintal kennen. Wie immer, meint Frauchen, war das Essen sensationell. Ich kann das nicht beurteilen… ich durfte nicht probieren 🙁

Der letzte Abschnitt von Arbon nach Romanshorn hat sich dann arg gezogen. Die Sonne brannte und für mich gab es keine Stelle um mal kurz in den See zu springen. Dafür hat Frauchen mit mir in Romanshorn, als Abschluss, einen Abstecher in und an den See gemacht 😀

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 3

Heute ging es endlich weiter mit dem Thurgauer Rundwanderweg. Frauchen und ich mussten leider vorübergehend etwas pausieren, da Frauchen eine allergische Reaktion auf eine Kortisonsalbe hatte. Heute sind zum Glück nur noch die letzten Züge davon zu bemerken (die ganze Haut direkt um die Augen und auf den Augenliedern schält sich ab). Unsere letzte Etappe hatte in Bischofszell geendet. Und so sind wir heute morgen zuerst dahin zurück. Unsere Etappe 3 führt von Bischofszell nach Amriswil und beinhaltet die offizellen Etappen 10 und 11.

Der Wetterbericht hat von leichtem Regen am Morgen gesprochen und danach dann von trockenem, wolkigem Wetter. Bei uns war der Anfang der Wanderung wunderbar kühl und trocken. Etwas nach Hauptwil hat es dann angefangen zu regnen und regnen und regnen und regnen… Bis Amriswil wurden wir nicht mehr Trocken.

Doch zu Anfang hat uns das schöne Naherholungsgebiet Bischofberg beeindruckt. Ganz toll ist die Waldschenke, die uns fast zu einer kleinen Rast überzeugt hat. Für uns war es noch etwas früh für eine Pause, wir kommen ein anderes mal aber gerne wieder vorbei.

Die vielen Weiher um Hauptwil müssen bei sonnigem Wetter einfach zauberhaft sein. Beim dritten Weiher hatten wir schon mehr als genug Wasser gesehen und konnten dadurch die Weiher nicht mehr ganz so sehr würdigen.

Vor dem grossen Regenschauer konnte Frauchen noch ein tolles Selfie erstellen 🙂

Wie nicht anders zu erwarten – zumindest im Nachhinein – war die Sitterfähre wegen Hochwassers nicht in Betrieb. Wir haben daher einen Umweg von ca. einer Stunde über die Rothenbrücke zurück nach Blidegg gemacht.
Ab Blidegg ging es dann zügig am Wasserschloss Hagenwil vorbei nach Amriswil.

Am Bahnhof in Amriswil waren wir bis auf die Haut durchnässt und mussten noch eine halbe Stunde auf den Zug warten. Zuhause angekommen haben Frauchen und ich eine warme Dusche genossen und waren fix und fertig.

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 2

Heute ging es weiter mit dem Thurgauer Rundwanderweg (Frauchen und mir wäre es sonst heute langweilig 😉 ) Da unsere gestrige Etappe in Weinfelden geendet hatte, sind wir heute morgen zuerst dahin zurück. Unsere Etappe 2 führt von Weinfelden nach Bischofszell und beinhaltet die offizellen Etappen 8 und 9.

Gefühlt waren wir ewig unterwegs. Die Sonne hat gebrannt, dann hat es geregnet und dann war es wieder unglaublich heiss. Wettertechnisch hat der heutige Tag alles geboten.

Im Grossen und Ganzen hat uns die heutige Etappe nicht ganz so gut gefallen wie die gestrige Etappe. Heute waren wir unheimlich viel auf geteerten Überlandsträsschen unterwegs mit etwas Verkehr. Gestern war das etwas idyllischer. Aber auch heute sind wir wieder an unglaublich schönen Plätzen und sogar an einer Ruine vorbei gekommen.

Wir waren sehr, sehr froh als die Thur in Sicht kam und wir fast in Bischofzell waren. Ein kleiner Abkühlungs-Abstecher in die Thur musste dann aber doch noch sein.

In Bischofszell haben wir uns mit Herrchen und Cookie getroffen und er hat uns in sein Lieblingskaffee mitgenommen. Müde und erschöpft durften wir nach einem feinen Rosen Coupe (ich ging leider leer aus), Kaffee, Tee, in toller Gesellschaft, mit Herrchen nach Hause fahren.

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 1

Frauchen und ich haben Ferien. Juhuuuuu! Und damit Frauchen und mir nicht langweilig wird, hat sie sich etwas ganz tolles ausgedacht. Im Internet hat Frauchen den Thurgauer Rundwanderweg entdeckt.

Seit 1980 gibt es im Thurgau einen 200 km langen, gut ausgeschilderten Rundwanderweg, der an vielen der schönsten Punkte des Kantons vorbeiführt, so zum Beispiel an 25 kleinen Seen und fast eben soviel Burgen und Schlössern. Es waren fünf begeisterte Wanderer aus Buchackern und Umgebung, die zwei Jahre lang geplant, Bewilligungen eingeholt und die Wege gekennzeichnet haben. Seit 1995 ersetzt der neue Rundweg den alten. Er wurde in Zusammenarbeit mit seinen Erbauern ergänzt. Die Unterteilung in 24 Etappen ermöglicht es, sich ein individuelles Programm der persönlichen Leistungsfähigkeit angepasst oder der zur Verfügung stehenden Zeit zusammenzustellen.

Die offizielle Etappe 1 startet in Frauenfeld. Da wir in Münchwilen direkt neben dem Rundwanderweg leben sind wir auch hier gestartet. Unsere Etappe 1 führt von Münchwilen nach Weinfelden und beinhaltet die offizellen Etappen 6 und 7.

Frauchen und ich haben den langen Spaziergang (ca. 4 Stunden) sehr genossen. Es war zeitweise sehr warm, im grossen ganzen aber bewölkt und angenehm kühl. Das perfekte Wetter zum wandern.

Von Weinfelden ging es dann mit dem Zug wieder zurück nach Münchwilen. Frauchen und ich geniessen nun unseren wohlverdienten Abend und schlafen. Morgen geht es dann weiter auf unserer Etappe 2.

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:
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Reise durch Österreich

Herrchen hat Verwandte ganz am anderen Ende von Österreich. Ostern war nun der ideale Zeitpunkt die Verwandtschaft wieder einmal zu besuchen. Am ersten Tag auf unserer Reise sind wir gegen Mittag abgefahren und mit einigen gemütlichen Pausen nach Kufstein gefahren. Das Wetter war traumhaft und wir konnten die Fahrt in vollen Zügen geniessen (ich habe sowieso das meiste davon verschlafen). Herrchen hat sich um das Hotel gekümmert und ein ganz, ganz, ganz tolles Hotel (Hotel Stadt Kurstein) für uns gefunden. Wir alle haben uns sofort super wohl gefühlt. Nachdem wir uns in unserem Zimmer eingerichtet hatten, wollten wir uns bei dem sonnigen Wetter etwas die Stadt ansehen. Leider war ich äusserst quengelig und Herrchens Rücken hat nach dem langen Autofahren arg geschmerzt. Dadurch wurde der Spaziergang kürzer als geplant. Als Abschluss des Tages habe ich mich im Hotelzimmer ausgeruht und Herrchen und Frauchen haben ein ausgezeichnetes Wiener Schnitzel im Bräustüberl genossen.





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Kuschelhotel

Herrchen und Frauchen wollten wieder einmal so richtig ausspannen und so haben wir uns in dichtem Schneegestöber auf den Weg ins Kuschelhotel gemacht.

Ziel war es, dass wir uns alle in vier Wellness-Tagen gemütlich entspannen und die Zeit gemeinsam geniessen. Frauchen tat sich mehr als schwer mit dem entspannen, Herrchen und mir ist das Entspannen sehr gut gelungen. Wie immer wurden wir im Kuschelhotel sehr, sehr freundlich empfangen und haben uns sofort sehr wohl gefühlt. Wir haben unsere Zeit mit folgendem verbracht:

  • Faul herumliegen:
  • Laternenwanderung:
  • Schnüffeln:
  • Zeit mit Herrchen und Frauchen verbringen:
  • Rennen:
  • Schlafen:

Wie immer in diesem Hotel haben meine Menschen und ich die Zeit in vollen Zügen genossen. Ich habe mich besonders über den Schnee gefreut und war draussen kaum zu bremsen. Herrchen hat seine Freude an der Foto-Kamera und dem tollen Objektiv gefunden und mich beim Rennen, Schnüffen, Posieren, … wunderbar eingefangen.

Winterweekend mit Frauchens Arbeitgeber

Dieses Wochenende durfte ich Frauchen und Herrchen ins Winterweekend von Frauchens Arbeitgeber begleiten. Bei strahlendem Wetter sind wir am Freitag Nachmittag Richtung Bündnerland losgefahren. Für Frauchen hat es unbedingt einen Zwischenstopp bei der Rastätte Heidiland gebraucht. Für sie sind mit der Rastätte viele schöne Ferienerinnerungen aus der Kindheit verbunden (leider gab es mich damals noch nicht 🙁 )

Nach der wohlverdienten Pause ging es mit dem Auto und dem Zug/Auto weiter nach Zuoz. Und seit langem haben wir endlich wiedermal Schnee gesehen.

Wir haben schöne Spaziergänge im Schnee unternommen und waren ein ganzes Wochenende so richtig aktiv. Wenn Herrchen und Frauchen abends jeweils zum Abendessen gingen, war ich froh, dass ich im Zimmer bleiben und schlafen durfte. Unser Zimmer im Hotel Castell war modern und sehr schön. Leider haben wir drei ganz und gar nicht gut geschlafen. Frauchen und ich waren dauernd wach und auch Herrchen hat nur wenig geschlafen. Wenigstens hatte ich so immer wieder jemanden, der mich in den Schlaf streicheln konnte.

Das Wochenende war schön, wir haben sehr gut gegessen, nur leider kamen wir recht übermüdet am Sonntagnachmittag zu Hause an.

Lindau

Herrchen und Frauchen haben Ferien. Und weil ihnen sonst langweilig wäre und Frauchen eine ganz spezifische Tasche kaufen wollte, haben wir einen Ausflug nach Lindau. Der Wetterbericht hat von viel Regen gesprochen… also nicht wirklich Beste Voraussetzungen. Mit dem Auto ging es nach Rorschach und von dort aus mit dem Schiff weiter nach Lindau.


Das Wetter war trotz Vorhersage sehr viel besser als erwartet. Es war nur etwas kühl, ansonsten haben wir die Schifffahrt genossen. In Lindau sind wir bei sonnigem Wetter angekommen. Nach kurzem Flanieren und schnuppern hat Frauchen ihr ganz persönliches Ziel erreicht: Den Hundeaustatter „Dandy Dog“. Herrchen hat dort für Frauchen die gewünschte Tasche reservieren lassen: HAZEL’s Große navy blue. Frauchen hat sich über die super sympathischen Mitarbeiter bei Dandy Dog gefreut und noch mehr, dass sie dir gewünschte Tasche gekriegt hat. Frauchens Tagesziel war damit erfüllt. Den restlichen Nachmittag haben wir zu dritt genossen.




Und am Ende war ich ziemlich erledigt: